
Pfingsten stand beim Musikverein Bellheim seit Monaten als Highlight im Terminkalender.
Viele Vorbereitungen waren notwendig um diese Konzertreise nach Berlin zu planen.
Am Pfingstsamstag setzte sich unsere Kapelle mit 40 Musikern und 5 Begleitern und unserem Dirigent Marcus Willem um 4:00 Uhr mit
dem Bus der Fa. Keller Richtung Berlin in Bewegung. Schließlich musste man den ersten Termin, die Besichtigung des Bundestages
um 14:30, pünktlich wahrnehmen.
Unser Busfahrer Herbert Bösser (ein Bellheimer) hatte alles bestens im Griff und chauffierte uns sicher die 3 Tage durch Berlin.
Nach dem Besuch des Reichstages mit einer informativen Führung und dem Rundgang in der neuen Kuppel ging es in unser Hotel im
Stadtteil Steglitz. Noch bevor das Unwetter über uns seine Schleusen öffnete, konnten wir unsere Zimmer beziehen.
Der Abend gehörte ganz dem Shopping Vergnügen am Ku´damm, den wir bei wieder schönem Wetter erleben durften.
Am nächsten Morgen war unser erstes Konzert auf dem Gendarmenmarkt in Berlin Mitte angesagt.
Inmitten des Ensembles aus Schauspielhaus und den beiden Kirchen „Französischer und Deutscher Dom“ musizierten wir eine Stunde
unter dem Beifall vieler Zuschauer und strahlendem Sonnenschein. In den Pausen zwischen den Stücken durften wir viele Auskünfte
über unsere Herkunft und die Absicht des Berlinbesuchs geben.
Am Nachmittag stand eine kurzweilige und interessante Stadtrundfahrt auf dem Programm. Hier konnten fast alle Sehenswürdigkeiten
aus Ost und West hautnah erlebt werden. Anschließend war eine Schifffahrt auf der Spree angesagt, welche für alle wiederum ein
schönes Erlebnis war.
Zwischen diesen beiden Führungen wurden wir von den Imbissbuden mit den besten Curry-Würsten zum Verzehr animiert, wobei wir
sagen können, dass unsere Bellheimer Rindswürste besser sind! Der Abend gehörte wieder dem Nachtleben von Berlin, das
in Kleingruppen mit der U-Bahn erkundet wurde.
Nach einer kurzen Nacht und dem Auschecken aus dem Hotel wurde unser zweites Konzertziel angesteuert. Wir hatten uns den
Potsdamer Platz unter den Arkaden ausgesucht.
Von Seiten der Stadt wurde uns auch das Sony Center als Konzertbühne zugesagt, welches wir in Anbetracht der Wettervorhersage
auch auswählten. Trotz der schriftlichen Genehmigung wollten uns die Sicherheitsbeamten im Sony Center den Auftritt verbieten.
Erst nach Vorlage der Kontakte zum Bundestag und unserem Abgeordneten Heinz Schmitt und einigen Telefonaten wurde uns ein
30 Minuten dauerndes Konzert erlaubt. Somit dürften wir der erste Musikverein sein der in diesem beidruckenden Bauwerk konzertierte
und dies wiederum unter dem Beifall vieler Zuhörer.
Die Akustik dieses Centers garantierte uns von allen Standorten –egal, ob Café oder Balkon- gehört zu werden.
Nach diesem für uns und die Berliner tollen Erlebnis wurde die Heimreise angetreten. Bellheim hatte uns gegen 23:00 wieder.
Eins dürfte nun klar sein: Nach diesem Wochenende ist Bellheim auch in der Hauptstadt in aller Munde, und unser Bellheimer Bier,
wie auf den Bannern zu sehen, wird bald so bekannt sein wie das Berliner Weiße. Und zu guter Letzt hat unser Orchester eine sehr
gute Beachtung in Berlin erfahren dürfen.
Startseite | Aktuell | Vorstand | Jugend | Portrait | Chronik | Freunde | Galerie | Kontakt | Spenden